Mit der dunkleren Jahreszeit steigt auch im Alpenwelle-Land die Gefahr von Wildunfällen. Besonders auf Straßen entlang von Wäldern, Wiesen und Feldern müssen Autofahrer im Herbst mit plötzlich wechselndem Wild rechnen. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) empfiehlt deshalb, die Geschwindigkeit anzupassen und vor allem in der Dämmerung besonders aufmerksam zu fahren.
Nach Angaben des Gesamtverbands der Versicherer wurden 2025 bundesweit rund 276.000 Wildunfälle mit kaskoversicherten Autos registriert. Die durchschnittlichen Reparaturkosten lagen bei rund 4.400 Euro pro Schadenfall. Bei Wild am Straßenrand sollten Autofahrer abbremsen und das Fernlicht ausschalten. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, sollten sie kontrolliert bremsen und riskante Ausweichmanöver vermeiden. Nach einem Unfall muss die Polizei verständigt werden – auch wenn das Tier flüchtet. Fotos von der Unfallstelle und den Fahrzeugschäden können später bei der Versicherung helfen.
Quelle: Automobilclub von Deutschland (AvD)
Foto: Symbolbild
