An der Zugspitze haben sich mehrere Kubikmeter Gestein gelöst und eine große Staubwolke ausgelöst. Der Felssturz ereignete sich auf der Tiroler Seite des Berges, direkt an der deutsch-österreichischen Grenze.
Verletzt wurde niemand. Auch Schäden wurden bislang nicht gemeldet. Das betroffene Gebiet liegt in einem unzugänglichen Bereich ohne offizielle Wege. Die Bergbahnen auf deutscher und österreichischer Seite waren nicht beeinträchtigt und konnten ihren Betrieb normal aufnehmen.
Nach Angaben von Experten kommt es an der Zugspitze vergleichsweise häufig zu Steinschlag und Felsstürzen. Der aktuelle Felssturz hat sich offenbar bis Mittwoch fortgesetzt.
Auch der Klimawandel spielt bei der Entwicklung in den Hochlagen eine Rolle. Steigende Temperaturen können den Permafrost auftauen, der das Gestein im Untergrund stabilisiert. Dadurch kann die Gefahr von Felsstürzen zunehmen.
Quelle: Bergwacht Grainau
Foto: Symbolbild