Am Kraftwerksstandort in Hausham hat der Rückbau der beiden 60 Meter hohen Kamine begonnen. Wo früher Strom aus Kohle und später aus Öl erzeugt wurde, soll künftig ein Großbatteriespeicher entstehen. Die Anlage soll eine Leistung von 44 Megawatt und eine nutzbare Speicherkapazität von 130 Megawattstunden haben.
Die Kamine werden Stück für Stück mit Schneidbrennern und einem Kran abgebaut. Eine Sprengung ist wegen der unterirdischen Stollen aus der Bergbaugeschichte nicht möglich. Geplant sind 20 Batteriespeichereinheiten. Nach Angaben der Betreiber soll der Speicher dazu beitragen, Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen oder bei Bedarf daraus zu beziehen. Laut Pressemitteilung könnte die nutzbare Kapazität rechnerisch den täglichen Strombedarf aller Haushalte in Hausham für etwa zwei bis drei Tage decken. Vertreter des Landkreises, der Gemeinde und des Bayernwerks haben sich vor Ort über den Umbau informiert.
Quelle: Peißenberger Wärmegesellschaft (PWG)
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