Bergwacht Rottach-Egern: Bewusstlose Wanderin per Hubschrauber gerettet

Gleich zweimal musste die Bergwacht Rottach-Egern am Donnerstagnachmittag im Tegernseer Tal ausrücken. Während ein Wanderer am Schinderkar nach einer Panikattacke letztlich selbst weitergehen konnte, musste eine 57-jährige Münchnerin an der Halserspitze mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

Der erste Alarm ging kurz nach 13.30 Uhr ein. Ein 23-jähriger Urlauber aus Nordrhein-Westfalen hatte im Schinderkar eine Panikattacke bekommen. Die Bergwacht wurde gemeinsam mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau alarmiert. Vor Ort entschied sich der Mann gegen einen Abtransport. Weil der Mobilfunkempfang in dem Gebiet schlecht war, konnte der Einsatz nicht mehr rechtzeitig abgebrochen werden. Noch während die Einsatzkräfte zurückgingen, folgte kurz nach 15 Uhr der nächste Notruf von der Halserspitze.

Dort wurde eine bewusstlose Frau gemeldet. Bergwacht und Notarzt versorgten die 57-Jährige und brachten sie anschließend mit einem Luftrettungssack zum Hubschrauber. Sie wurde direkt in eine geeignete Klinik geflogen. Wegen aufziehenden Nebels mussten sich die Einsatzkräfte und der Partner der Frau zunächst vorsorglich aus dem gefährdeten Bereich zurückziehen und wurden später ebenfalls per Hubschrauber ausgeflogen. Gegen 18.30 Uhr war der Einsatz beendet.

Quelle und Bildquelle: Bergwacht Rottach-Egern