Am Mittwoch, den 18. März 2026, wurde ein Pkw an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Warngau und Piesenkam von einem Zug der Bayerischen Regiobahn (BRB) erfasst. Der 50-jährige Audi-Fahrer aus Lettland übersah offenbar ein rotes Haltelicht.
Der Vorfall ereignete sich gegen 12.45 Uhr, als der aus Richtung Holzkirchen kommende Zug den Wagen traf. Der Triebfahrzeugführer konnte den Zug nach etwa 200 Metern zum Stehen bringen.
Glücklicherweise blieben der Autofahrer und seine beiden Mitfahrer unverletzt. Auch die Passagiere der BRB sowie der Triebwagenführer erlitten keine Blessuren.
Ersten Ermittlungen zufolge leuchtete an der Signalanlage des unbeschrankten Bahnübergangs das rote Haltelicht. Der Audi prallte etwa fünf Meter hinter dem Triebwagen gegen den vorbeifahrenden Zug und wurde durch die Wucht des Aufpralls ins Gleisbett geschleudert. Alle drei Insassen konnten das Wrack selbstständig verlassen.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Warngau, Holzkirchen und Piesenkam. Unterstützt wurden sie von Teams des BRK, der Bundespolizei sowie den Notfallmanagern der BRB.
Gegen den Audifahrer wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Der Audi erlitt einen Totalschaden; die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Das Gleis war während der Bergungsarbeiten vorübergehend gesperrt.
Quelle: Polizeiinspektion Holzkirchen
Bildquelle: BRB (Symbolbild)