Waldbrand im Chiemgau: Feuerwehr kämpft weiter gegen Glutnester

Der Waldbrand in den Chiemgauer Alpen ist weiterhin nicht unter Kontrolle, die Einsatzkräfte zeigen sich aber vorsichtig optimistisch. Ein großes Problem bleiben die vielen Glutnester im Boden.

Bei Wind können diese jederzeit wieder aufflammen. Deshalb setzen die Einsatzkräfte weiter auf Hubschrauber aus der Luft und Teams am Boden. Die Helikopter werfen erneut Löschwasser über dem schwer zugänglichen Waldgebiet ab, während Feuerwehrleute versuchen, weiter Richtung Gipfel vorzurücken.

Der Brand war am Mittwoch Abend entdeckt worden. Das Feuer liegt auf rund 1.000 Metern Höhe in steilem, felsigem Gelände und ist für Fahrzeuge nicht erreichbar. Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht sind beteiligt.

Für die Region wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar.

Quelle: Polizei
Foto: Symbolbild