Vermisster Schwimmer löst Großeinsatz am Starnberger See aus

Ein 19-Jähriger hat am Starnberger See einen größeren Einsatz der Wasserrettung ausgelöst, nachdem sein Bruder ihn beim gemeinsamen Schwimmen aus den Augen verloren hatte. Der junge Mann war allerdings wohlauf und meldete sich selbst beim Notruf, nachdem er die beginnende Suchaktion bemerkt hatte.

Der 19-Jährige aus Berg hatte den Tag gemeinsam mit seinem Bruder und Freunden am nördlichen Starnberger See verbracht. Am Abend schwamm er zusammen mit seinem Bruder auf den See hinaus. Als der Bruder ihn nach einiger Zeit nicht mehr sehen konnte, schwamm er zurück zum Ufer.

Rund 30 Minuten später machte sich der Bruder Sorgen und setzte gegen 21.35 Uhr einen Notruf ab. Daraufhin wurden mehrere Einheiten der Wasserrettung, der Landrettungsdienst und ein Rettungshubschrauber alarmiert. Auch die Wasserwachten aus Ammerland, Feldafing, Starnberg, Tutzing und Wolfratshausen sowie die DLRG Pöcking-Starnberg waren beteiligt. Die Einsatzleitung lag bei der DLRG.

Während die Suche anlief, bemerkte der vermisste Schwimmer die Rettungsaktion und rief selbst beim Notruf an. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits an der Seepromenade in Starnberg an Land gegangen.

Der Grund für das Missverständnis: Der 19-Jährige hatte angenommen, dass sein Bruder ebenfalls nach Starnberg schwimmen würde. Dass dieser umgedreht und zum Ausgangspunkt zurückgekehrt war, hatte er nicht bemerkt. Nachdem seine Identität geklärt war, wurde der junge Mann zurückgebracht und von seinen Freunden in Empfang genommen. Die anrückenden Einsatzkräfte konnten ihren Einsatz daraufhin abbrechen.

Quelle: Wasserrettung / DLRG Pöcking-Starnberg
Foto: Symbolbild