Tödlicher Badeunfall am Kochelsee

Am späten Montagvormittag ist ein 31-jähriger französischer Staatsangehöriger im Kochelsee in eine Notsituation geraten und später leblos geborgen worden.

Ein tragischer Vorfall ereignete sich am Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 11.15 Uhr im Kochelsee. Ein 31-jähriger französischer Staatsangehöriger, der sich zusammen mit einer Angehörigen bei einer Freundin aufhielt, befand sich in Ufernähe im seichten Wasser des Kochelsees.

Als das Ufer plötzlich abfiel, geriet der Mann, der nicht schwimmen konnte, in eine Notlage. Er konnte sich nicht mehr eigenständig über Wasser halten. Aufmerksame Zeugen setzten umgehend einen Notruf ab und versuchten, den Betroffenen eigenständig aus dem Wasser zu retten. Trotz ihrer Bemühungen blieb das jedoch ohne Erfolg.

Die alarmierte Wasserwacht und die Feuerwehr Kochel am See rückten unverzüglich aus und führten umfangreiche Suchmaßnahmen durch. Der 31-Jährige konnte nur noch leblos vom Seegrund geborgen werden.

Die Kriminalpolizei Weilheim hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Bislang ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine Fremdbeteiligung.

Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd
Bildquelle: Feuerwehr Kochel auf Instagram (@feuerwehrkochel)