Auf der A8 bei Irschenberg ereignete sich am frühen Montagmorgen ein Verkehrsunfall mit einem Gefahrgut-LKW. Das Fahrzeug rutschte aufgrund von Schneeglätte eine Böschung hinab, wobei ein Großteil der Calciumcarbonat-Ladung ins Erdreich gelangte.
Ein 59-jähriger slowenischer LKW-Fahrer war am Montag, den 16. Februar 2026, gegen 01:45 Uhr, auf der Bundesautobahn A8 in Fahrtrichtung München unterwegs, als sein Tanksattelzug im Gemeindegebiet Irschenberg, kurz vor dem Parkplatz Seehamer See, ins Rutschen geriet. Ursache war Schneeglätte auf der Fahrbahn.
Der LKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach rund 100 Meter Leitplanke und rutschte eine Böschung hinab. Der mit 20.000 Litern Calciumcarbonat (Kalk) beladene Tankauflieger wurde bei dem Unfall beschädigt, woraufhin etwa 18.000 Liter der Ladung austraten und ins Erdreich gelangten. Eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer bestand zu keiner Zeit. Der Fahrer blieb unverletzt.
Aufgrund der anfänglich unklaren Gefahrenlage waren die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Miesbach (Irschenberg, Weyarn, Miesbach) sowie der Fachberater Gefahrgut vor Ort. Auch die Autobahnmeisterei Holzkirchen, ein Rettungswagen und ein Notarztteam waren im Einsatz.
Für die Unfallaufnahme und die Vorbereitung der Bergungsmaßnahmen mussten der mittlere und rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens in den frühen Morgenstunden kam es nur zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen. Der geschätzte Sachschaden am LKW beläuft sich auf etwa 150.000 Euro. Die Höhe des Flurschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Bergung des LKW und der Abtrag des kontaminierten Erdreichs finden am Vormittag statt.
Quelle: Autobahnpolizeistation Holzkirchen