Suchaktion nach Lichtsignalen am Walchensee

Mehrere Wasserwachten und die Bergwacht sind am Walchensee zu einer groß angelegten Suchaktion ausgerückt. Auslöser waren Lichtsignale während eines Gewitters, die zunächst auf eine mögliche Notlage auf dem See hindeuteten.

Am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr alarmierte ein Anwohner die Rettungskräfte, nachdem er während eines schweren Gewitters auffällige Lichtsignale bemerkt hatte. Da der Verdacht bestand, dass sich möglicherweise eine Person auf dem Walchensee in einer Notlage befindet, begann die Wasserrettung umgehend mit einer intensiven Suche.

Im Laufe des Einsatzes stellte sich heraus, dass die Lichtsignale vermutlich nicht vom See, sondern aus einem Bereich am Berg hinter der Insel Sassau kamen. Deshalb wurde zusätzlich die Bergwacht Kochel hinzugezogen.

Während die Wasserrettung auf dem Walchensee keine Hinweise auf einen Notfall fand, übernahm die Bergwacht die weitere Erkundung im Gelände. Nachdem die Lichtsignale nicht mehr zu sehen waren und sich auch dort keine Anzeichen für eine Notlage ergaben, wurde der Einsatz beendet.

Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte der Wasserwachten Bad Tölz, Krün, Walchensee und Kochel am See sowie die Bergwacht Kochel und ein Rettungswagen im Einsatz. Die Kreiswasserwacht betont, dass die Alarmierung angesichts der Beobachtungen und der Unwetterlage richtig gewesen sei. Sie bedankt sich ausdrücklich bei dem Anwohner für sein umsichtiges Handeln und appelliert, bei einem möglichen Notfall lieber einmal zu viel als einmal zu wenig den Notruf zu wählen.

Quelle: Kreiswasserwacht Bad Tölz-Wolfratshausen
Foto: Laura Masuhr (Symbolbild)