Bei Fahrbahnmarkierungsarbeiten auf der Bundesautobahn 95 in Fahrtrichtung Süden sind am Montag (27.04.2026) ein 53-jähriger Litauer und ein 43-jähriger Deutscher schwer verletzt worden. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Süden für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden.
Was als routinemäßiger Arbeitseinsatz begann, endete in einem folgenschweren Unfall. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der 53-jährige Litauer gegen 13 Uhr mit seinem Kleintransporter und angehängtem Sicherungsanhänger vom Standstreifen zurück auf den rechten Fahrstreifen der Autobahn wechseln. Aus bislang ungeklärter Ursache löste sich dabei der Anhänger von der Kupplung des Zugfahrzeugs und rollte auf die Fahrbahn.
Sein Kollege, der 43-Jährige aus Graben, erkannte die Situation sofort und lief auf die Fahrbahn, offenbar um den Anhänger aus der Gefahrenzone zu ziehen. Auch der Litauer eilte hinzu, um den Anhänger von der Fahrbahn zurück auf den Standstreifen zu schieben. Ein herannahender 65-jähriger Autofahrer aus Bad-Tölz übersah den Anhänger auf der Fahrbahn. Die Front seines Wagens prallte in das Heck des Hindernisses.
Die Wucht der Kollision erfasste die beiden Arbeiter und schleuderte sie durch die Luft. Beide wurden schwer verletzt. Rettungskräfte waren rasch vor Ort und versorgten die Verletzten an der Unfallstelle, bevor sie in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Die Autobahn 95 musste infolge des Unfalls für circa 30 Minuten in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt werden.
Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Weilheim i.OB (Symbolbild)