Kaminteil stürzt auf Kran bei Geothermie Holzkirchen

Auf dem Betriebsgelände der Geothermie in Holzkirchen ist es am 21.04.26 gegen 12.00 Uhr zu einem Betriebsunfall gekommen, bei dem ein Kaminteil auf einen Kran stürzte. Dabei wurden rund 250 Liter Diesel freigesetzt und hoher Sachschaden verursacht.

Auf dem abgesperrten Betriebsgelände der Geothermie in Holzkirchen sollte das letzte Kaminteil eines Kesselkamins außen an einem Gebäude aufgestellt werden. Eine auswärtige Kranfirma war mit dieser Aufgabe betraut.

Zwei Monteure des Kaminherstellers befestigten den Kamin mittels Spezialschrauben am Kran, und ein Baggerfahrer hatte ihn bereits in die Senkrechte gehoben. Aus bislang ungeklärten Gründen versagte jedoch eine Halterung an der Kaminbefestigung. Die Wucht des Abrisses führte dazu, dass auch die zweite Befestigung versagte. Der Kamin schlug senkrecht auf dem Boden auf und kippte anschließend zur Seite.

Das Kaminteil stürzte knapp neben dem Führerhaus des beteiligten Krans auf dessen Motorblock und Tank, wodurch dieser aufriss. Infolgedessen versickerten etwa 250 Liter Diesel im Erdreich. Bei dem Betriebsunfall wurde wie durch ein Wunder niemand verletzt.

Die Feuerwehr Holzkirchen war umgehend vor Ort, um den auslaufenden Diesel zu binden. Ebenfalls anwesend waren ein Angehöriger des Landratsamtes sowie ein Gutachter für Bodenproben. Die Staatsanwaltschaft München II hat ihrerseits einen Gutachter beauftragt, um die genaue Unfallursache zu klären.

Der entstandene Schaden am Kran wird auf mindestens 150.000 EUR geschätzt. Das komplett zerstörte Kaminbauteil hat einen Wert von rund 100.000 EUR.

Quelle: Polizeiinspektion Holzkirchen
Bildquelle: Vanessa Akio Akio auf Pixabay (Symbolbild)