Die Deutsche Bahn plant, in der ersten Jahreshälfte 2028 die Bahnstrecke zwischen München und Rosenheim zu sanieren, was zu einer Umleitung des Fern- und Güterverkehrs über Holzkirchen führen wird. Die möglichen Auswirkungen auf den S-Bahn- und Regionalverkehr sind noch unklar, wecken jedoch Bedenken.
Die Deutsche Bahn beabsichtigt, in der ersten Jahreshälfte 2028 umfangreiche Sanierungsarbeiten an der wichtigen Bahnstrecke zwischen München und Rosenheim durchzuführen. Während dieser Zeit ist vorgesehen, den Fern- und Güterverkehr über Holzkirchen umzuleiten. Das Bundesverkehrsministerium hat auf Anfrage von Karl Bär (Bundestagsabgeordneter der Grünen für den Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen–Miesbach) erklärt, dass die genauen Auswirkungen dieser Umleitung auf die S-Bahnen und Regionalzüge, die Holzkirchen und das Oberland bedienen, derzeit noch nicht absehbar sind.
Karl Bär hat daraufhin in einem Offenen Brief an die DB RegioAG seine Sorge vor massiven Einschränkungen geäußert. Er befürchtet unter anderem, dass ein notwendiger Schienenersatzverkehr mit Bussen eine erhebliche Verlagerung von Pendlern auf das Auto zur Folge haben könnte. Bär fordert, die Interessen der betroffenen Menschen in den Regionen zu berücksichtigen und plädiert für eine abschnittsweise Sanierung der Strecke, um größere Beeinträchtigungen zu vermeiden. Eine offizielle Reaktion der DB RegioAG auf diesen Brief steht noch aus.
Quelle: Karl Bär, MdB