Hofbesuch bei Martin Rosenberger: Mehr als zehn Millionen Übernachtungen auf bayerischen Bauernhöfen

Urlaub auf dem Bauernhof ist für viele landwirtschaftliche Betriebe in Bayern längst mehr als ein Zusatzgeschäft. Bei einem Hofbesuch in Miesbach wurde deutlich, welche Bedeutung der Tourismus für Einkommen, Arbeitsplätze und die Zukunft kleinerer Höfe hat.

Landtagsabgeordneter Martin Rosenberger, der selbst einen Milchviehbetrieb mit vier Ferienwohnungen führt, traf sich dazu mit Gerda Walser vom Verein „Blauer Gockel“ und Geschäftsführerin Susanne Wibbeke. Nach Angaben der Beteiligten bieten rund 4.000 landwirtschaftliche Betriebe in Bayern Übernachtungsmöglichkeiten an. Zusammen kommen sie auf mehr als zehn Millionen Übernachtungen pro Jahr. Davon profitiert laut Rosenberger nicht nur die Landwirtschaft: Gäste geben ihr Geld auch bei regionalen Geschäften, in der Gastronomie oder bei Freizeitangeboten aus. Der Bauernhofurlaub könne dadurch zusätzliche Wertschöpfung in den ländlichen Regionen halten.

Als wichtigen Vorteil sehen die Gesprächspartner das authentische Erlebnis auf den Höfen. Gäste könnten Landwirtschaft unmittelbar kennenlernen und dabei Natur und regionale Produkte erleben. Der „Blaue Gockel“ bündelt nach Angaben des Vereins mehr als 1.400 Ferienhöfe und unterstützt sie unter anderem bei Vermarktung, Qualität und Beratung. Gleichzeitig fordern Walser und Wibbeke bessere Rahmenbedingungen. Rosenberger spricht sich für weniger Bürokratie, einfachere Genehmigungen und verlässliche Fördermöglichkeiten aus. Urlaub auf dem Bauernhof könne gerade kleineren Betrieben helfen, zusätzliche Einnahmen zu erzielen und die Höfe für kommende Generationen zu erhalten.

Quelle: Abgeordnetenbüro Martin Rosenberger, MdL