Schleierfahnder haben am Sonntag zwei gestohlene Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten kontrollierten zunächst gegen 15:30 Uhr an der Rastanlage Irschenberg einen Range Rover, dessen Insassen aus Malta stammten und den Wagen erst wenige Stunden zuvor gekauft hatten. Eine genaue Überprüfung ergab, dass das Auto in Großbritannien gestohlen worden war. Die Polizisten leiteten daraufhin alle weiteren Schritte zur Sicherstellung ein.
Wenige Stunden später überprüften Fahnder an der Rastanlage Holzkirchen einen Hyundai mit bulgarischen Kennzeichen. Die beiden Insassen zeigten serbische Reisepässe vor und verhielten sich kooperativ. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten eine professionelle Veränderung der Fahrzeugdaten. Die spätere Identifizierung bestätigte, dass der Hyundai bereits vor mehr als drei Jahren in Bulgarien gestohlen worden war.
Beide Fahrzeuge wurden im Gesamtwert von rund 32.000 Euro aus dem Verkehr gezogen. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Rosenheim. Die Beamten prüften dabei insbesondere die Hintergründe der beiden voneinander unabhängigen Fälle.
Die Grenzpolizei wertete die Sicherstellungen als wichtigen Beitrag zur Bekämpfung internationaler Kfz-Kriminalität. Die Ermittler arbeiteten dabei eng mit ausländischen Behörden zusammen. Die gewonnenen Informationen sollten nun mögliche Täterstrukturen näher beleuchten und weitere Ermittlungsansätze liefern.
Quelle + Bild: Grenzpolizeiinspektion Raubling