Der Miesbach Landrat Jens Zangenfeind, Bürgermeister aus Rottach-Egern und Bad Wiessee sowie Vertreter von Behörden haben sich zu einem fachlichen Austausch über den Umgang mit der Grauganspopulation am Tegernsee getroffen. Ziel ist die Entwicklung eines gemeinsamen Managementkonzepts, um den Herausforderungen langfristig zu begegnen.
Um den weiteren Umgang mit der Grauganspopulation am Tegernsee abzustimmen, haben sich der Landrat, die Bürgermeister der Gemeinden Rottach-Egern und Bad Wiessee sowie Vertreter der Unteren Jagdbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Miesbach zu einem gemeinsamen fachlichen Austausch getroffen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie den Herausforderungen durch die zunehmende Grauganspopulation langfristig begegnet werden kann. Dabei wurden die aktuelle Bestandssituation sowie mögliche kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen erörtert. Einigkeit bestand darüber, dass keine einzelne Maßnahme dauerhaft zum Erfolg führt, sondern ein aufeinander abgestimmtes Management erforderlich ist, das örtliche Gegebenheiten sowie naturschutzfachliche und jagdliche Belange berücksichtigt.
Landrat Jens Zangenfeind betonte: „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Gemeinden tragfähige und langfristige Lösungen zu entwickeln. Das heutige Gespräch hat gezeigt, dass wir dieses Thema nur im Schulterschluss erfolgreich angehen können.“
Als nächster wichtiger Schritt soll ein gemeinsames Managementkonzept erarbeitet und mit allen Gemeinden im Tegernseer Tal abgestimmt werden. Parallel dazu werden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen geprüft, um bereits in der laufenden Saison erste Verbesserungen zu erzielen und die Gelegebehandlung für das kommende Jahr vorzubereiten. Darüber hinaus soll die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werden.
Quelle: Landratsamt Miesbach
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