Auf einen Blick:
• Was: Historische Gotzinger Trommel von 1705 wird gezeigt
• Wo: Dokumentationszentrum der Gebirgsschützen, Kloster Benediktbeuern
• Wann: Aktuell im Rahmen einer Leihgabe
• Betroffene: Symbol bayerischer Geschichte und Tradition
Die Gotzinger Trommel aus dem Jahr 1705 ist derzeit im Dokumentationszentrum der bayerischen Gebirgsschützen im Kloster Benediktbeuern zu sehen. Das Stück gilt als bedeutendes Symbol des bayerischen Bauernaufstands und ist eine der bekanntesten Erinnerungen an die sogenannte Sendlinger Mordweihnacht.
Die Trommel stammt aus dem Ortsteil Gotzing in der Gemeinde Weyarn und wurde der Überlieferung nach beim Aufstand an Weihnachten 1705 von Bauern mitgeführt. Auf ihr sind Parolen zu lesen wie „Lieber bairisch sterben, als wie kaiserlich verderben“. Eigentümerin ist die Gemeinde Weyarn, dauerhaft aufbewahrt wird das historische Objekt jedoch im Heimatmuseum Miesbach.
In der Vergangenheit wurde die Trommel mehrfach ausgeliehen, da Miesbach keine geeigneten Ausstellungsräume besitzt. So war sie bereits im Heimatmuseum Schliersee und zuletzt im Waldecker Saal zu sehen. Nun wird sie im Westflügel des Benediktbeurer Maierhofs präsentiert, wo das neue Dokumentationszentrum zur Geschichte der Gebirgsschützen eröffnet wurde.
Ob die Trommel langfristig in Benediktbeuern bleiben wird, ist noch unklar. Derzeit läuft sie dort als Leihgabe, während Gespräche über eine mögliche Dauerpräsentation geführt werden.
Quelle: Deutsche Digitale Bibliothek, Wikipedia
Bildquelle und Autor: Foto: Rufus46, „Gotzinger Trommel Weyarn-8.jpg“, Lizenz: CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/