Faschings-Endspurt im Alpenwelle-Land

Der Faschingsdienstag (17. Februar 2026) im Alpenwelle-Land war geprägt von ausgelassener Stimmung trotz widriger Wetterbedingungen. Während in Tegernsee und Wolfratshausen traditionelle Feiern stattfanden, sorgte der Faschingszug in Benediktbeuern mit kreativen und teils provokanten Darbietungen für Aufsehen.

Die Gmunder Seegeister trotzten gestern am Rathausplatz in Tegernsee dem Schnee und begeisterten das Publikum mit ihrem Showprogramm. Der Hofstaat und vier Garden, darunter die Zwergerl, erhielten für ihre Darbietungen kräftigen Applaus.

Auch der Faschingszug in Benediktbeuern fand trotz Winterwetter statt. Die Narren und Besucher ließen sich die gute Laune nicht verderben, auch wenn der Zug mit leichter Verspätung startete. Elf Wagen präsentierten diverse Darbietungen, darunter ein „Weltall“-Wagen, das Beira Faschingsprinzenpaar und eine Gruppe, die sich über den Millionen-Diebstahl bei einer Sparkasse in Gelsenkirchen lustig machte. Für Diskussionen sorgte die Rieder Gruppe, die wie im Vorjahr mit rohem Fleisch, toten Fischen und einem Lammschädel provozierte, um auf einen Hygieneskandal bei Kaufland in Bad Tölz anzuspielen.

Auch in vielen anderen Städten und Gemeinden, etwa auf dem Miesbacher Marktplatz, wurde gestern noch einmal ausgiebig der Fasching gefeiert, bevor am heutigen Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt.

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