Die Industriebetriebe im Landkreis Miesbach haben im vergangenen Jahr einen Auslandsumsatz von rund 650 Millionen Euro erzielt, was einer Steigerung von über sechs Prozent gegenüber dem Jahr 2024 entspricht. Das Exportgeschäft erweist sich damit als wichtiger Pfeiler für die lokale Wirtschaft.
Wie die IHK für München und Oberbayern mitteilt, erwirtschafteten die 63 statistisch erfassten Industriebetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern im Landkreis Miesbach im vergangenen Jahr rund 650 Millionen Euro im Ausland. Dies bedeutet ein Plus von über sechs Prozent im Vergleich zum Jahr 2024.
Ein Teil dieser Umsatzsteigerungen könnte auf höhere Energie-, Produktions- und Lohnkosten sowie Wechselkurseffekte zurückzuführen sein. Der Gesamtumsatz dieser Industriebetriebe, die zusammen über 6.300 Beschäftigte zählen, lag bei 1,48 Milliarden Euro. Der im Ausland erzielte Umsatzanteil lag im Jahr 2025 bei fast 44 Prozent, was einem leichten Anstieg von etwa 0,7 Prozentpunkten gegenüber der Exportquote des Jahres 2024 entspricht.
IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl betont die anhaltende Beliebtheit von Produkten „Made in Bavaria“ weltweit. Er hebt hervor, dass das Auslandsgeschäft angesichts einer von vielen Unternehmen beklagten fehlenden Inlandsnachfrage als stabiler Anker für die Wirtschaft dient.
Als besonders erfolgreich im Export erwiesen sich erneut Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Die fünf wichtigsten Exportländer für den Freistaat im vergangenen Jahr waren die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China.
Die IHK weist zudem auf den Exportpreis Bayern 2026 hin, der dieses Jahr zum 19. Mal verliehen wird. Veranstaltet wird dieser Preis von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium. Innovative, exportstarke Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten können sich noch bis zum 31. Juli bewerben. Weitere Informationen sind unter www.exportpreis-bayern.de verfügbar.
Die Exportzahlen basieren auf dem Jahresbericht „Verarbeitendes Gewerbe in Bayern“ des Bayerischen Landesamts für Statistik, der auf Meldungen von Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten fußt.
Quelle: IHK für München und Oberbayern
Bild: Symbolbild