Zum 1. Januar 2026 tritt der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund MVV mit neuen Partnern in Ober- und Niederbayern in eine erweiterte Verbundphase ein. Die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Mühldorf a. Inn und Landshut sowie die Stadt Landshut werden in den Verbund integriert und schaffen damit einheitliche Tarife vom Raum München bis nach Niederbayern und zur Zugspitze.
Mit der dritten Phase der Verbundraumerweiterung wächst die MVV-Fläche auf rund 13.600 Quadratkilometer, rund 450.000 Einwohner kommen neu hinzu. Ab dem 1. Januar 2026 gilt in den neuen Verbundlandkreisen und in der Stadt Landshut der MVV-Zonentarif für Bus, Bahn, S- und U-Bahn. Fahrgäste lösen für ihre Fahrt nur noch ein Ticket, das im gewählten Geltungsbereich für alle MVV-Verkehrsmittel gilt.
Insgesamt werden 41 zusätzliche Bahnhalte und rund 1.900 Bushaltestellen in den MVV integriert, alle neuen Linien und Haltestellen erscheinen in der digitalen Fahrgastauskunft. Bis zum Starttermin laufen Schulungen für Fahr- und Kontrollpersonal, die Nachrüstung von rund 300 Bussen mit neuen Bordrechnern und Entwertern sowie die Anpassung von Haltestellenbeschilderung und Fahrplanaushängen. Für Fahrgäste steht damit ab 2026 ein deutlich vereinfachtes und größeres Nahverkehrsangebot in der gesamten Region zur Verfügung.
Quelle: MVV GmbH