Creme, Wasser, Schatten: Tipps für Freiluft-Arbeiter

Die IG BAU Oberbayern hat auf die Bedeutung von Wasser, Sonnencreme und Schatten für Beschäftigte hingewiesen, die unter praller Sonne arbeiten. Besonders wichtig: intensiver UV-Schutz und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Für alle, die unter freiem Himmel tätig sind, sei ein umfassender Schutz vor Sonne und Hitze unerlässlich, so die IG BAU Oberbayern. Die Gewerkschaft betont die sogenannte „WSS-Regel“, die für Wasser, Sonnencreme und Schatten steht.

Dieter Pangerl, Vorsitzender der IG BAU Oberbayern, rät zu „Sonnencreme satt“ mit Lichtschutzfaktor 50 und einem Nachcremen alle zwei Stunden, um Hautkrebs vorzubeugen. Er spricht dabei unter anderem Maurer, Straßenbauer, Dachdecker, Landschaftsgärtnerinnen und Erntehelfer im Kreis an. Zudem solle möglichst viel vom Körper mit Stoff bedeckt sein, und ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehöre zum Sommer-Outfit auf dem Bau. Für diese Schutzmaßnahmen sei der Arbeitgeber verantwortlich.

Auch die Versorgung mit ausreichend Getränken sei Sache des Chefs, so Pangerl. Er fordert Arbeitgeber auf, eine „Getränke-Flatrate“ bereitzustellen, wenn Beschäftigte tagsüber draußen arbeiten. Bei schwerer Arbeit in Hitze empfiehlt die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken, idealerweise Wasser und kalte Tees, mit der Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas.

Regelmäßige Pausen im Schatten, etwa unter einem Sonnensegel, seien ebenfalls wichtig. Pangerl schlägt vor, Arbeitszeiten stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Die IG BAU empfiehlt außerdem einen jährlichen „Hautkrebs-Check“ für Personen, die regelmäßig draußen arbeiten. Hier gibts praktische Tipps zum Sonnen- und Hitzeschutz der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU).

Quelle und Bildquelle: IG BAU Oberbayern