Betrüger erbeuten in Krailling Schmuck, Gold und Bargeld

Eine Rentnerin aus Krailling im Landkreis Starnberg ist am Donnerstag, 27. August 2026, Opfer eines Trickbetrugs geworden. Unbekannte Täter erbeuteten Schmuck, Gold und Bargeld. Der entstandene Schaden dürfte nach ersten Einschätzungen im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen.

Gegen 12 Uhr erhielt die Frau einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Mit der bekannten Masche einer angeblichen Einbruchsserie in der Nachbarschaft überzeugten die Täter die Rentnerin davon, ihr Vermögen vor ihrer Wohnungstür abzulegen.

In diesem Fall sollte sie die Wertgegenstände in einen Kochtopf legen und zusätzlich in Alufolie wickeln. Die Täter behaupteten, Einbrecher würden mittlerweile ein Gerät verwenden, mit dem sich Geld und Schmuck von außen erkennen lassen.

Die Rentnerin stellte den Kochtopf anschließend vor ihrer Wohnungstür ab und wurde zunächst weiterhin telefonisch in ein Gespräch verwickelt. Kurz vor 15 Uhr, nachdem das Telefonat bereits beendet war, bemerkte sie, dass der Inhalt des Topfes zwischenzeitlich gestohlen worden war.

Die genaue Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Nach derzeitiger Einschätzung liegt sie im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise. Wer am Donnerstag im Bereich der Bergstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter 08141/6120 zu melden.

Nach Zeugenaussagen könnte es sich beim Abholer um einen männlichen Täter im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren gehandelt haben. Er soll ungefähr 1,75 Meter groß gewesen sein und ein schwarzes T-Shirt mit buntem Aufdruck sowie eine graue lange Hose getragen haben.

Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Polizeibeamte fordern niemals dazu auf, Geld oder Wertsachen vor der Haustür abzulegen oder an unbekannte Personen zu übergeben. Wer bei einem Anruf unsicher wird oder unter Druck gesetzt wird, sollte das Gespräch beenden und selbstständig über eine bekannte Telefonnummer Kontakt zur Polizei oder zu Angehörigen aufnehmen.

Quelle: Polizei
Foto: Symbolbild