Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen laufen Ermittlungen im Zusammenhang mit einem größeren Verfahren wegen des Verdachts auf Schleusung und Menschenhandel.
Die Münchner Kriminalpolizei ermittelt gegen vier deutsche Staatsangehörige Sie sollen Wohnungen an Frauen aus überwiegend asiatischen Ländern vermietet haben, damit diese dort der Prostitution nachgehen konnten – teilweise ohne gültige Aufenthaltserlaubnis.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden am Dienstag, dem 4. August, insgesamt zwölf Objekte durchsucht – zehn davon in München und zwei im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Bei den beiden Objekten im Landkreis handelte es sich um Wohnsitze von zwei Tatverdächtigen. Rund 90 Polizeibeamte waren im Einsatz.
Bei zwei Beschuldigten wurden Vermögenswerte im hohen sechsstelligen Bereich gesichert.
Quelle: Polizei
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