Polizeiinspektion Geretsried veröffentlicht Sicherheitsbericht 2025: Rückgang der Straftaten

Die Polizeiinspektion Geretsried hat ihren Sicherheitsbericht für das Kalenderjahr 2025 vorgestellt. Dieser zeigt einen Rückgang der Straftaten um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Aufklärungsquote leicht gestiegen ist.

Im Rahmen eines Sicherheitsgesprächs in den Räumlichkeiten der Stadt Geretsried informierte die Polizeiinspektion Geretsried die Ersten Bürgermeister von Geretsried, Dietramszell und Königsdorf sowie deren Amtsleiter und Vertreter der Ordnungsämter über die Entwicklung der Sicherheitslage in ihren Zuständigkeitsbereichen. Im Anschluss wurde der polizeiliche Sicherheitsbericht für das Kalenderjahr 2025 überreicht.

Die Kriminalitätslage im Bereich der Polizeiinspektion Geretsried verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 1.097 Straftaten, was einen Rückgang von 140 Straftaten bedeutet. Die Aufklärungsquote stieg im Jahr 2025 auf 70,6 Prozent, verglichen mit 69,0 Prozent im Vorjahr. Die Häufigkeitszahl, die die Kriminalitätsbelastung pro 100.000 Einwohner abbildet, lag in Geretsried bei 3.685, in Königsdorf bei 1.970 und in Dietramszell bei 1.184.

Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 687 Tatverdächtige ermittelt werden. Der Anteil der Heranwachsenden (18 bis 21 Jahre) blieb mit 22,4 Prozent (154 Tatverdächtige) nahezu gleich hoch wie im Vorjahr (23 Prozent). Die Anzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen betrug 263 (2024: 245).

Bei den einzelnen Deliktsbereichen gab es unterschiedliche Entwicklungen: Gewaltkriminalität verzeichnete einen Rückgang um 11,3 Prozent, Rohheitsdelikte um 24,6 Prozent und Rauschgiftdelikte um 71,6 Prozent. Eigentumsdelikte gingen um 9,6 Prozent zurück. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung blieben nahezu gleich (+0,8 Prozent), ebenso die Straßenkriminalität (+-0 Prozent). Vermögensdelikte stiegen um 6,2 Prozent.

Im Bereich der Verkehrslage ereigneten sich 2025 insgesamt 804 Verkehrsunfälle, ein Anstieg gegenüber den 773 Unfällen im Vorjahr. 18,5 Prozent der registrierten Unfälle waren mit Personenschaden. Zwei Personen kamen 2025 bei Verkehrsunfällen ums Leben, im Vorjahr war es eine Person. Die Anzahl der Verkehrsunfallfluchten stieg um 21 Fälle auf 211. Hauptunfallursachen waren ungenügender Sicherheitsabstand und Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren.

Quelle: Polizeiinspektion Geretsried