Kultusministerin Anna Stolz ernennt Stadt und Landkreis Rosenheim zur neuen Inklusiven Region

Stadt und Landkreis Rosenheim wurden offiziell zur neuen Inklusiven Region ernannt und erweitern damit ab dem Schuljahr 2026/2027 das Netzwerk der Inklusiven Regionen. Die Entscheidung basiert auf der überzeugenden Bewerbung, die eine etablierte, bereichsübergreifende Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure vor Ort hervorhebt. Kultusministerin Anna Stolz gratulierte zu dieser Auszeichnung und hob hervor, dass Rosenheim ein Vorbild dafür sei, wie ein starkes Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung vor Ort gelingen kann. Die bewährten Strukturen ermöglichten eine effektive Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und Kommune.

Landrat Otto Lederer zeigte sich erfreut über die Auszeichnung des Landkreises Rosenheim als Inklusive Region. Er sieht darin eine Würdigung des Engagements vieler Menschen und Institutionen, die sich für Teilhabe, gegenseitigen Respekt und gute Bildungschancen einsetzen. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan erklärte, dass Rosenheim für Vielfalt, Offenheit und Zusammenhalt stehe. Mit der Beteiligung am Modellprojekt „Inklusive Region“ wolle man ein klares Zeichen für mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit setzen und die inklusive Schullandschaft aktiv mitgestalten.

Die Initiative „Inklusive Regionen“ wurde im Jahr 2019 vom Kultusministerium gemeinsam mit dem Sozialministerium gestartet. Sie baut auf der 2015 gegründeten „Modellregion Inklusion“ Kempten auf und zielt auf die Vernetzung und systematische Kooperation schulischer und außerschulischer Akteure ab. Im Alpenwelle-Land trägt auch folgende Regionen das Prädikat „Inklusive Region“: Weilheim-Schongau (Landkreis).

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK)