BRK-Wasserwacht Gmund trainiert Vermisstensuche auf dem Tegernsee

Die BRK-Wasserwacht Gmund hat am 28. April 2026 eine realitätsnahe Vermisstensuche auf dem Tegernsee geübt. Im Rahmen ihres regelmäßigen Ausbildungsabends wurde ein möglicher Ertrinkungsunfall simuliert.

Ausgangspunkt der Übung war eine simulierte Notfallmeldung aus dem Strandbad, wo Kleidung und ein Handtuch aufgefunden sowie kurzzeitig eine im Wasser untergehende Hand beobachtet wurden. Diese Lage ließ auf einen möglichen Ertrinkungsunfall schließen.

Im weiteren Verlauf der Übung entdeckten die Einsatzkräfte einen leblosen Körper im Wasser. Daraufhin leiteten die Wasserretter umgehend eine strukturierte Suchaktion ein, bei der auch Sonartechnik zum Einsatz kam. Nach etwa 30 bis 40 Minuten wurde die vermisste Person im Bereich des Mangfallauslaufs lokalisiert, geborgen und an Land gebracht. Dort erfolgte die Reanimation durch die Einsatzkräfte.

Anschließend wurde die Übung ausführlich nachbesprochen, wobei Einsatztaktik und Rettungstechniken in schwer zugänglichen Ufer- und Gewässerbereichen im Fokus standen. Solche realitätsnahen Trainings sind ein wichtiger Bestandteil der regelmäßigen Ausbildung, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können.

Quelle und Bildquelle: BRK Kreisverband Miesbach