Die Regierung von Oberbayern lobt zum 18. Mal den Oberbayerischen Integrationspreis aus, um Projekte für ein interkulturelles Miteinander sowie gegen Antisemitismus und Rassismus zu würdigen. Ein Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro steht zur Verfügung.
Ab sofort können Bewerbungen für den Oberbayerischen Integrationspreis 2026 eingereicht werden. Die Auszeichnung ehrt Projekte, die sich vorbildlich für gelebte Integration im Regierungsbezirk einsetzen. Das Preisgeld wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration bereitgestellt.
Ziel des Preises ist es, das Bewusstsein für ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen zu stärken, engagierte Projektteams zu unterstützen und zur Nachahmung anzuregen. Aufgerufen zur Bewerbung sind beispielhafte Projekte aus Oberbayern in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Bildung, Sport, Soziales und Gesundheit. Diese Projekte sollen die Integration von Zuwanderern in die Gesellschaft fördern und ein aktives Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Alltag ermöglichen.
Bewerben können sich Verbände, Vereine, Vereinigungen, juristische Personen, Selbsthilfeeinrichtungen und Privatpersonen. Auch Kommunen, Landratsämter, kreisfreie Städte oder Ausländerbeiräte, die Integrationsprojekte durchgeführt oder durch Aktivitäten die Integration gefördert haben, sind zur Bewerbung aufgerufen. Das Preisgeld ist zweckgebunden für die Förderung oder Fortentwicklung der prämierten Projekte einzusetzen. Eine Jury unter dem Vorsitz von Regierungsvizepräsidentin Friederike Fuchs wählt die Preisträger aus.
Bewerbungen sind über ein Online-Verfahren bis einschließlich Freitag, 26. Juni 2026, unter www.reg-ob.de/Integrationspreis bei der Regierung von Oberbayern möglich.
Quelle: Regierung von Oberbayern (Symbolbild)