Ein 18-jähriger Führerscheinneuling aus Rottach lieferte sich am 21.04.2026 eine rasante Verfolgungsfahrt mit einer Zivilstreife der Kontrollgruppe Motorrad. Dabei überschritt er mehrfach deutlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit und ignorierte Verkehrsvorschriften.
Gegen 18:15 Uhr überholte ein dunkler Audi eine Zivilstreife auf der B 307 kurz nach Bayerwald. Bei erlaubten 100 km/h wurde der Pkw mit 135 km/h gemessen. Eine anschließende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h ignorierte der Fahrer ebenfalls, hier wurde eine Geschwindigkeit von 110 km/h festgestellt.
Kurz bevor der Pkw angehalten werden sollte, beschleunigte er erneut stark. Bei erlaubten 50 km/h wurde eine Geschwindigkeit von 125 km/h gemessen. Die innerorts geltende Geschwindigkeit von 50 km/h wurde um circa 25 km/h überschritten. Am Ortsende von Kreuth wurde der Audi Q7 erneut stark beschleunigt. Auf der Strecke zwischen Kreuth und Rottach-Egern überholte der Fahrer trotz Überholverbot. Die dabei gemessene Spitzengeschwindigkeit betrug 136 km/h.
Am Ortseingang von Rottach-Egern konnte die Fahrt beendet werden. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich um einen Führerscheinneuling handelte, der seine Fahrerlaubnis erst im Januar 2026 erhalten hatte.
Die aufsummierten Verstöße ergeben für den 18-Jährigen ein Bußgeld von circa 3000 Euro sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot. Hinzu kommen die Verlängerung seiner Probezeit und die Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit durch die Führerscheinstelle.
Quelle: Autobahnpolizeistation Holzkirchen (Symbolbild)