Eine etwa 190-jährige Blutbuche im Innenhof des Don Bosco Klosters Benediktbeuern muss trotz mehrfacher Sanierungsversuche gefällt werden. Der Baum ist zu stark geschädigt und stellt eine Gefahr für Besuchende dar.
Die markante Blutbuche im Innenhof des Don Bosco Klosters Benediktbeuern kann nicht gerettet werden. Trotz zahlreicher fachgerechter Sanierungen nach Unwettern ist der Baum so stark geschädigt, dass herabbrechende Äste Menschen gefährden könnten.
Die Entscheidung zur Fällung wurde von der Leitung des Don Bosco Klosters Benediktbeuern aufgrund einer fachlichen Empfehlung und nach eingehender Prüfung getroffen. Anstelle des gefällten Baumes soll eine junge Blutbuche nachgepflanzt werden. Eine Sitzbank aus dem Holz des gefällten Baumes soll an die alte Blutbuche erinnern.
Die Blutbuche wurde bereits 2017 durch einen heftigen Gewittersturm und 2023 bei einem starken Hagelunwetter schwer geschädigt. Am Dienstag, den 1. August 2017, riss ein Windwirbel einen der Hauptstämme ab, wodurch etwa ein Drittel der Baumkrone fehlte. Eine Baumpflege-Spezialfirma versorgte die entstandene Wunde und sanierte den Baum über die Jahre. Das Hagelunwetter am 26. August 2023 fügte weitere Schäden zu.
Eine erneute Spezialuntersuchung Mitte März 2026 zeigte, dass die 18 Meter hohe und bis zu 15 Meter breite Blutbuche zahlreiche Astwunden und -brüche, teilweise abgestorbenes Holz, massive Sonnenbrandschäden an der Rinde, Fäule und Pilzbefall im Holz aufweist. Die Holzzersetzung ist nicht behebbar und führt zu einer starken Bruchgefahr von oberen Ästen. Diese Gefahr soll durch die fachgerechte Fällung und Neupflanzung vermieden werden.
Quelle: Don Bosco Kloster Benediktbeuern