Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat in München sieben Persönlichkeiten mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Darunter sind auch zwei Menschen aus der Region: Prof. Dr. Wulf Freiherr von Schimmelmann aus Berg und Dr. Uta Ochmann aus Sauerlach. Die Ministerin würdigte die Geehrten als „Heldinnen und Helden des Alltags“.
Der Verdienstorden ist die höchste Anerkennung der Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl. Er wird vom Bundespräsidenten verliehen und in den Ländern überreicht. Neben den beiden Ausgezeichneten aus Berg und Sauerlach wurden auch engagierte Persönlichkeiten aus Hebertshausen, München, Gräfelfing, Starnberg und Dingolfing geehrt. Scharf betonte in ihrer Ansprache den nachhaltigen Beitrag aller Geehrten für Gesellschaft und Zusammenhalt.
Dr. Uta Ochmann aus Sauerlach engagiert sich seit 2000 im Bereich Arbeits- und Umweltmedizin und übernahm 2018 den Vorsitz des Ausschusses Mutterschutz beim Bundesfamilienministerium. Prof. Dr. Wulf Freiherr von Schimmelmann aus Berg gründete 2014 die Stiftung „Startchance“, die benachteiligte Kinder unterstützt und inzwischen mehr als 170 Kinder betreut. Beide setzten mit ihrer Arbeit starke Impulse in ihren jeweiligen Bereichen. Ihr Engagement wirkte weit über die eigene Gemeinde hinaus.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS)
Bildquelle: StMAS/Schäffler