Der Bayerische Landtag beschließt Vereinfachungen beim Bau von Feuerwehrhäusern und Einrichtungen der kommunalen Daseinsvorsorge. Der Oberland-Abgeordnete Florian Streibl begrüßt die Entscheidung und sieht darin einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit vor Ort. Besonders ländliche Gemeinden im Oberland profitieren von schnelleren Verfahren.
Die neuen Regelungen zielen auf vereinfachte Planungs- und Genehmigungsprozesse für kommunale Zweckbauten. Im Fokus stehen unter anderem Feuerwehrhäuser, Rettungsdienste und Kindertagesstätten. Erleichterungen sind auch bei der Genehmigung von Feuerwehrzufahrten an Bundes- und Staatsstraßen vorgesehen. Diese hatten in der Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen geführt.
Nach Einschätzung von Streibl benötigen die Städte und Gemeinden zwischen Isarwinkel, Loisachtal und Werdenfelser Land praxisnahe Lösungen. Ehrenamtliche Feuerwehren seien auf funktionierende und zeitgemäße Unterkünfte angewiesen. Langwierige Verwaltungsverfahren würden dabei den tatsächlichen Bedarf vor Ort ausbremsen.
Zusätzlich sieht die Landtagsentscheidung den verstärkten Einsatz standardisierter, aber anpassbarer Gebäudetypen vor. Dadurch lassen sich Baukosten senken und Planungszeiten verkürzen, ohne regionale Besonderheiten zu vernachlässigen. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der Kommunen dauerhaft zu stärken.
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