Großer Drogenfund im Landkreis Weilheim-Schongau

Im Raum Peiting und Schongau hat die Polizei mehrere Wohnanwesen durchsucht und dabei zahlreiche Betäubungsmittel sichergestellt. Mehrere Tatverdächtige wurden im Zuge der umfangreichen Ermittlungen vorläufig festgenommen.

Am Dienstag, den 27. Januar 2026, durchsuchten Ermittler der Kriminalpolizei fünf Objekte in Peiting und Schongau. Die Maßnahmen richteten sich gegen sieben deutsche Tatverdächtige im Alter von 18 bis 40 Jahren. Grundlage bildeten Durchsuchungsbeschlüsse, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II vom zuständigen Amtsgericht erlassen wurden.

Bereits zuvor führte das Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizei Weilheim intensive Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch das Landeskriminalamt, die Zentralen Einsatzdienste Murnau mit Hundeführern sowie weitere Polizeieinheiten. Auch eine Vertreterin der sachleitenden Staatsanwaltschaft war vor Ort.

Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten Haschisch, Marihuana, Kokain in nicht geringer Menge sowie Amphetamin sicher. Zusätzlich fanden sie Rauschgiftutensilien, Hasch-Lollies und mehrere verbotene Messer. Gegen zwei Männer im Alter von 29 und 34 Jahren lagen Haftbefehle vor, die nach dem Einsatz vollzogen wurden.

Der 29-Jährige kam nach der richterlichen Entscheidung in Untersuchungshaft und wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 34-Jährige wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehls aus einem anderen Verfahren ebenfalls inhaftiert. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd
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