Das Winterwetter führte in der Nacht auf Freitag zu zahlreichen Verkehrsunfällen auf den Autobahnen A8 und A95 in Oberbayern. Glatte und schneebedeckte Fahrbahnen sorgten dafür, dass mehrere Autofahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren. Insgesamt blieb es überwiegend bei Blechschäden, vereinzelt wurden Personen leicht verletzt.
Im Bereich der A8 registrierte die Autobahnpolizei Holzkirchen zwischen dem Abend des 8. Januar und den frühen Morgenstunden mehrere Unfälle. Betroffen waren unter anderem die Anschlussstellen Weyarn, Taufkirchen, Hofolding und Holzkirchen. Mehrere Fahrzeuge schleuderten gegen Leitplanken oder kamen von der Fahrbahn ab, ein Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen führte zu einer leichten Verletzung einer Beifahrerin. Der Gesamtschaden der Einsätze summierte sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag.
Auf der A95 kam es im gleichen Zeitraum zu insgesamt zwölf Verkehrsunfällen zwischen Wolfratshausen und München. Hauptursache war laut Polizei eine nicht angepasste Geschwindigkeit auf verschneiter und glatter Fahrbahn. Zusätzlich blieben zwei Sattelzüge an der Anschlussstelle Wolfratshausen stecken und mussten mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks geborgen werden.
Zeitweise kam es durch Unfallaufnahmen und Bergungsarbeiten zu Fahrstreifensperrungen und Rückstaus. Besonders am Freitagmorgen war die A95 in Richtung München kurzzeitig erheblich beeinträchtigt. Die Verkehrspolizei war aufgrund der anhaltenden Schneefälle nahezu im Dauereinsatz.
Quelle: Autobahnpolizeistation Holzkirchen und Verkehrspolizeiinspektion Weilheim
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