Garmisch-Partenkirchen prüft NS-Vergangenheit von Günter Leifheit

Garmisch-Partenkirchen untersucht die mutmaßliche NS-Vergangenheit des Unternehmers Günter Leifheit. Garmisch-Partenkirchen als zeitweise Wahlheimat des Ehepaars erhielt nach dem Tod des Unternehmers 57 Millionen Euro aus dessen Nachlass, um Projekte für Senioren zu finanzieren. Ein aktueller Bericht zeigt, dass Leifheit in der NSDAP und der Waffen-SS aktiv war. Die Stadt plant nun, in Zusammenarbeit mit Nassau in Rheinland-Pfalz, eine gründliche Aufarbeitung durch Historiker. Erste Gespräche dazu sind geplant, um mögliche Konsequenzen wie etwa die Umbenennung von öffentlichen Einrichtungen zu diskutieren.