Landkreis Bad Tölz-WolfratshausenRegionale Nachrichten

Neues im Fall der insolventen Großmetzgerei Sieber

11. Januar 2019

Es gibt neues im Fall um die Insolvenz der Großmetzgerei Sieber. Aktuell wird vor dem Münchner Landgericht geklärt, ob der Freistaat Bayern durch eine unrechtmäßige Verbraucherwarnung die Insolvenz der Großmetzgerei verschuldet hat. Es muss auch geregelt weden, ob der Freistaat für den dadurch entstandenen Schaden haften muss. Das hat der Insolventverwalter Josef Hingerl auf Anfrage mitgeteilt. Er hat den Freistaat verklagt und fordert im ersten Verfahren rund 46.000 Euro. Ürsprünglich hatte er den Schaden auf 12 Millionen Euro beziffert. Um die gesamte Summe einklagen zu können, hätte er aber Prozesskosten in Höhe von 250.000 Euro hinterlegen müssen, so Hingerl. Weil das aus der Insolvenzmasse nicht aufzubringen sei, gehe es aktuell nur um einen Teilbetrag. Im März 2016 war gegen Sieber ein Vertriebsverbot verhängt worden, weil bakterienverseuchten Wurstwaren gefunden wurden.

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