Die Europäische Mobilitätswoche hat im Landkreis Garmisch-Partenkirchen eindrucksvoll gezeigt, wie nachhaltige Mobilität im Alltag erlebbar ist. Landrat Anton Speer lobte das Engagement der Vereine, Schulen, Unternehmen und Bürger, das Mut für eine klimafreundliche Zukunft mache.
Bereits zum fünften Mal beteiligte sich der Landkreis an der europaweiten Aktionswoche, die jedes Jahr im September stattfindet. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurden klimafreundliche Alternativen vorgestellt und zum Ausprobieren eingeladen. Von Lastenrad-Tests bis zu Mitmachaktionen erhielten Bürgerinnen und Bürger Impulse für nachhaltige Fortbewegung im Alltag.
Ein besonderer Höhepunkt war die Cargobike Roadshow am Bischofseck, wo zahlreiche Besucher verschiedene Lastenräder testen konnten. Auch die Fahrrad-Dankstellen in allen Talschaften fanden großen Zuspruch und belohnten Frühaufsteher mit Brezenpaketen. Die Radl-Rallye führte viele Teilnehmende durch Garmisch-Partenkirchen, während Aktionen wie Skatenight, Rama-Dama oder der Nachhaltigkeitstag im Graswangtal für Vielfalt sorgten. Schulen beteiligten sich ebenfalls – das Staffelsee-Gymnasium organisierte einen autofreien Tag mit Fahrrad- und ÖPNV-Anreise sowie einem Sicherheitstraining auf den Parkflächen.
Projektleiterin Marion Billmeir vom Landratsamt zog ein positives Fazit: Die Mobilitätswoche sei zu einer festen Größe im Landkreis geworden und wachse jedes Jahr weiter. Damit setze die Region ein starkes Zeichen für klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität.
Quelle: Landratsamt Garmisch-Partenkirchen